Verein

Stationen einer Erfolgsgeschichte

Die Idee

Es waren einmal drei skisportbegeisterte Jünglinge namens Peter Hofer, René Läubli und Beat Rüegger. Die drei Freunde ereiferten sich eines Sonntagmorgens im Sommer/Herbst 1976 beim Frühschoppen im Café Bijou über die grassierende Seuche der Lottoveranstaltungen. Man beschloss, die Gründung eines Vereins in die Wege zu leiten. Die Drei machten sich auf, weitere Skisportbegeisterte um sich zu scharen. Das "Unheil" nahm seinen Lauf...

zizu


Die Gründung

Der Ski-Club Rothrist wurde am 28. Januar 1977 im Restaurant Bad Geisshubel mit 37 Mitgliedern aus der Taufe gehoben. Am ersten Clubrennen vom 21./22. Januar 1978 auf der Engstligenalp mass sich die rekordverdächtige Zahl von gut 90 Teilnehmern im Kampf um Hundertstel in den Disziplinen Langlauf und Riesenslalom.


Die Mitgliederentwicklung

An der zweiten Generalversammlung vom 9. Juni 1978 zählte der Verein bereits 148 Mitglieder: 103 Aktive, 10 Junioren und 19 Mitglieder der Jugendorganisation (JO). Die Entwicklung war nicht mehr aufzuhalten.

gv78  gv78 gv78


Die Jugend

Im Wissen, dass ein Verein vom Nachwuchs lebt, wurde von allem Anfang an auf die Karte Jugend gesetzt. Das viele Jahre von Othmar "Märu" Studer geleitete ganzjährige JO-Turnen zählte in Glanzzeiten rund 30 bis 40 Kinder im Turnen für die Kleinsten (7-11) und ein gutes Dutzend im Turnen für die JO II (ab 12 Jahren) mit Armin Roth im BZZ.

jugend81  jorennen88


Das Skiturnen

Schon früh wurde auf die Karte Skiturnen gesetzt. Bedingt durch die damalige Hallenmisere traff sich Jung und Alt am Samstagnachmittag zum Fit mit Dani, Megi, Werni, und wie sie alle hiessen. Die Krafttrainings mit Werni Plüss im Bildungszentrum Zofingen arteten im Sommerhalbjahr jeweils zu packenden Fussballmätschli aus.

Als Folge davon beteiligte sich der Skiclub während vieler Jahre erfolgreich als Weisse Ski-Brigade am Rothrister Grümpeltournier. Bei fünf Teilnahmen resultierten fünf Finalspiele. Dreimal wurde der Final gewonnen. Der Beinbruch von Werni Plüss beendete die Ära etwas abrupt.

skiturnen1984  skiturnen1984  skiturnen1984


Die Jogging- und Walkingkurse

Der Ski-Club Rothrist ist seit 1984 in der Region eine erste Adresse für Laufsport.

Angesprochen sind alle mehr oder weniger fitnessbewussten Junioren und Senioren; unabhängig vom körperlichen Leistungsvermögen. Kombiniert mit dem Läuf-Träff sind die Kurse des Ski-Club Rothrist für Frauen und Mannen jeglichen Alters das ideale Aufbautraining. Was 1984 mit prominenten Läufern wie Richard Umberg (mehrfacher Schweizer Marathon-Meister) und Bernhard Vifian seinen Anfang nahm, wurde seither ständig weiterentwickelt.

jogging


Die Leiter

Was wäre der Skiclub ohne Jugend + Sport  Leiter! Sie bringen der Jugend nicht nur die neuste Technik bei; sie sind die Stützen unseres Vereins: Die Leiter planen, organisieren, helfen, tragen Verantwortung, bilden sich weiter und stellen sich immer wieder für wichtige Chargen zur Verfügung. Die Leiter; Reservoir und hoffnungsvoller Nachwuchs unserer Vereinsführung. Ohne sie läuft gar nichts.


Der Rennsport

Der Rennsport hat im Club eine grosse Tradition. Waren es zu Beginn noch vereinzelte Vorstandsmitglieder, die sich mehr oder weniger erfolgreich mit den Innerschweizer Cracks massen, so waren es mit der Zeit vermehrt die Junioren und die JO. Wussten Sie, dass Martin und Reto Stalder als JO in den Jahren .... als lizenzierte Langläufer für den Skiclub Rothrist an den Start gingen. Im alpinen Rennsport waren u.a. Robert Renggli, Markus Heynen, Thomas Kleiner, Philipp Lack, Reto Rauber, Reto und Sabine Schoch, Marco Näpflin, Ivo Breitenmoser, Dominik und Sandra Wullschleger, Stefan Weilenmann, Annette Notz, Philippe und Marcel Spahr, Nicole und Marc Vonäsch, Monika und Manuela Hofer, Roman und Janine Bolliger sowie Diego und Sandro Moor sowie (der Kreis schliesst sich wieder) Pascal Renggli als emsige Punktesammler am Werk.


Die Rennen

Nach dem Motto: Man kann nicht nur profitieren, sondern muss auch etwas beitragen, organisierte der Skiclub Rothrist in den Jahren  ..... die legendären ZSSV-Nachtskirennen in Walde. Leider wurde die weisse Pracht im Unterland immer weniger. Mit den JO-Animations-rennen in Gfellen setzte sich der Ski-Club während vier Jahren positiv in Szene. Den Animationsrennen folgten die während fünf Jahren öffentlich in der Region ausgeschrieben Schüler-Skirennen in Sörenberg. Im Langlauf profilierte sich der Verein in der Region mit dem Spyggi-Sport Langlaufderby.


Die Langläufer

und öffentlichen Langlaufkursen auf dem Hölzli, auf dem Engelberg und bei Wisel Kälin in Einsideln. Unsere Langläufer bildeten während vielen Jahren den Hauptharst am ZSSV-LL-Weekend.

langlauf langlauf


Die Tourenfahrer

Bereits in den Anfängen des Skiclub wurden einzelne Tourenanlässe (Sustenhorn, Aletsch-gletscher, Wildstrubel, Haute-Route etc.) durchgeführt. In der Saison 1986/87 wurde erstmals ein eigentliches Tourenprogramm zusammengestellt. Was mit einigen wenigen angefressenen Tourenfritzen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer stattlichen Tourengruppe. Als unvergessliche Anlässe seien die Mondscheintouren, die jährlichen Tourenwochen und die Schnupperweekends für Einsteiger erwähnt. Mit unserem ersten und bis heute einzigen Leiter Werni Plüss sicherte sich der Regionalverband 1999 die Erfahrung eines Flachländers für das Amt des Tourenchefs...

touren 
touren


Die Lager

Als Trainingslager für die Renngruppe (mit Anhang) wurden in den Jahren 1982 und 1983 die ersten Jugend + Sport-Skilager auf dem Stoos (Leitung Megi Ulrich und Beat Rüegger) durchgeführt. Mit dem Wechsel ins Kuspo Lenk zeichnete Werni Plüss ab 1984 bis 1991 für die Kursleitung verantwortlich. Das vom damaligen JO-Chef Ewald Boss geleitete Schüler-skilager in Grimentz profitierte viele Jahre vom Fundus unserer J+S-Leiter. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis das Lager 1992 unter der Verantwortung des Skiclubs stand. Seit 1992 ist der Lager der Renner für Schüler, Jugendliche und ganze Familien.

jolager

jolager_Stoos  jolager_Stoos


Das Fest der Feste

Das erste Skifest im Jahre 1978 wurde bewusst als Kontrapunkt zu den damals nach wie vor grassierenden Lottomatches aus der Taufe gehoben. Die erste Festerfahrung holte sich der Skiclub allerdings bereits mit der Führung der Skihütte an der Gewerbeausstellung im Herbst 1977 im Keller des Schulhauses Dörfli. Mit viel Aufwand wurde in den kahlen Raum eine gemütliche Skihüttenathmosphäre gezaubert. Die Skihütte sollte zur Legende werden...

Mit der erfolgreichen Führung der Tessinerstube (gemeinsam mit den Hobbyköchen) anlässlich des Dorffestes 1979 zementierten wir unseren Ruf als versierte Festbeizer. Die Tessiner- stube in der Skihütte machte damals mehr Umsatz als das Festzelt!

Das Skifest entwickelte sich vom familiären Fest mit Ambiente zum regionalen Happening für alle Altersklassen. Die Erfolgsfaktoren:

  • Der grossartige Festplatz Dörfli unter den Linden

  • 3 Tage Unterhaltung mit Livebands zum Nulltarf

  • der legendäre Ruf des Skiclub als gewiefte Organisatoren und Festbeizer

  • die gute und vielseitige Verpflegung zu reellen Preisen

  • Chüechlibar, die Cüplibar und die WM/Snöber/Lawinenbar

  • das reichhaltige Buurezmorge 


3 Tage Bombenstimmung, wo man sich näher kommt

skifest77  skifest79  skifest79  skifest81


Das Projekt Zäme i Schwung cho

In den Jahren 1982 bis 1987 hat sich der Skiclub mit grossem Erfolg am Pilotprojekt Zäme in Schwung cho des Schweizerischen Skiverbands beteiligt. Ziel des Sport für Alle-Projektes war vor allem die Förderung des Jugend- und Breitensportes mit neuen Ideen. Die Higlights:

Das Schnuppertraining für Kinder von 7 bis 15 Jahren wurde unter der väterlichen Leitung von Märu Studer zu einem wichten Eckpfeiler der JO.

Die Ausscheidung um den schnäuschte Rothrister wurde zu neuem Leben erweckt. 

Beim JO-Animationsrennen in Gfellen starteten 1987 nicht weniger als 326 Kinder. 

Die Skimode-Show mit Boubou (Lise-Marie Morerod, Wisel Kälin, Hans Schmid und Trainingsweltmeister Ernst Horat im Dancing scharfen Ecken ist  noch vielen Mitgliedern in bester Erinnerung. 

Am 19. August 1984 wurde in der Region mit dem Auftakt zu den Joggingkursen eine Marktlücke geschlossen. Kein geringerer als der dreifache Marathon-Schweizermeister Richard Umberg hat damals Starthilfe geleistet.

Fit mit Karl Lustenberger, Hans Schweingruber oder Rolf Hefti? Trotz vieler klingender Namen hat Megi Ulrich stets die besten Teilnehmerzahlen in der Skigymnastik verzeichnet.

schnellster rothrister


Die Medienpräsenz

Die Aktion Zäme in Schwung cho hat dem Ski-Club wiederholt zu Auftritten in den Medien verholfen. Den Auftakt machte ein Radiointerview unseres damaligen Präsidenten Beat Rüegger mit Urs Leutert in der Sendung Sport und Musik. Mit 23 Kindern unserer JO, den drei bewährten Leitern Megi Ulrich, Märu Studer und Zizu Hofer drehte das Schweizer Fernsehen mit Matthias Hüppi im Dezember 1984 auf der Parsenn (Davos) einen Beitrag für die TV-Sendung Sport-Junior. Mit der TV-Sendung Sport Aktiv waren Bernhard Russi, Vreni Schneider und Heiner Iten im Skiturnen zu Gast.


faSKInation ohne Grenzen

Im Winter 1994 wurde die faSKInation den Clubs erstmals vom Schweiz. Skiverband und den Bergbahnen angeboten. Der Skitag bietet allen Jungen und Junggebliebenen, allen Mitgliedern und Nichtmitgliedern die einmalige Möglichkeit, einen fätzigen Tag im Schnee zu einem absoluten Tiefpreis zu verbringen. Diverse Sportgeräte laden zum testen, die Schneebar zum Verweilen und der Livesound zum Tanzen ein. Die Teilnehmerzahlen wurden kontinuierlich - bis zum Rekord vom Januar 1999 mit 500 Sportfreaks  gesteigert. Der Skiclub Rothrist beweist auch hier Durchhaltewillen. Der regionale Grossanlass wird seit 1995 unter eigener Flagge, dh. ohne gesamtschweizerische Unterstützung weitergeführt.

faskination  faskination  faskination  faskination